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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Nutzung von GastroTap · Fassung Oktober 2026

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

  1. Anbieter ist Gavril Brindas · GastroTap, Richthofenstraße 53, 70794 Filderstadt (info@gastrotap.app).
  2. Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software GastroTap (Bestellen, Reservieren, Speisekarte und zugehörige Apps). Sie gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB (z. B. Restaurants, Cafés, Bars). Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht.

§ 2 Leistungen

  1. GastroTap ist eine Online-Software („Software as a Service“), die im Browser und als App auf Smartphones, Tablets und Computern läuft. Der Umfang ergibt sich aus der gewählten Variante (z. B. Bestellen, Reservieren, Komplett, Speisekarte) und der Beschreibung auf gastrotap.app.
  2. Für die Nutzung braucht der Kunde eigene Geräte, eine Internetverbindung und – für den Bondruck – geeignete Bondrucker. Diese sind nicht Teil der Leistung.
  3. Der Anbieter entwickelt GastroTap laufend weiter. Funktionen können verbessert oder geändert werden, solange der vereinbarte Kern der Leistung erhalten bleibt.
  4. GastroTap ersetzt keine nach der Kassensicherungsverordnung zertifizierte Kasse (TSE), sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Für die Einhaltung steuerlicher Pflichten ist der Kunde verantwortlich.

§ 3 Testphase

  1. Nach der Registrierung auf gastrotap.app/start kann der Kunde GastroTap 10 Tage kostenlos testen. Die Testphase endet automatisch; es entstehen keine Kosten und es gibt keine automatische Verlängerung.
  2. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde nach der Testphase ausdrücklich bestellt (z. B. per E-Mail, WhatsApp oder im Support-Chat) und der Anbieter das Konto freischaltet.

§ 4 Preise und Zahlung

  1. Es gelten die Preise auf gastrotap.app zum Zeitpunkt der Bestellung, als monatliche Pauschale je Restaurant, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
  2. Die Gebühr ist monatlich im Voraus fällig, zahlbar per Überweisung nach Rechnung. Gerät der Kunde mehr als 14 Tage in Verzug, darf der Anbieter den Zugang nach Ankündigung sperren; die Daten bleiben erhalten.
  3. Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens 4 Wochen vorher an; der Kunde kann dann zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

  1. Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform (z. B. E-Mail) gekündigt werden.
  2. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
  3. Nach Vertragsende stellt der Anbieter auf Wunsch einen Export der Daten bereit und löscht die Daten anschließend gemäß dem Auftragsverarbeitungsvertrag.

§ 6 Pflichten des Kunden

  1. Der Kunde hält seine Zugangsdaten und PINs geheim und ist für die Nutzung durch sein Personal verantwortlich.
  2. Er nutzt GastroTap nur im Rahmen der Gesetze. Für die Inhalte, die er einstellt (z. B. Speisekarte, Preise, Allergene, Texte, Bilder), ist er selbst verantwortlich.
  3. Gegenüber seinen Gästen ist der Kunde für den Datenschutz verantwortlich (z. B. Datenschutzhinweis). Für die Verarbeitung der Gästedaten gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), den der Kunde mit diesen AGB akzeptiert.

§ 7 Verfügbarkeit und Support

  1. Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit, kann sie aber nicht garantieren, insbesondere bei Wartung, Störungen bei Dienstleistern (z. B. Google) oder Problemen der Internetverbindung des Kunden. Die Apps arbeiten bei kurzen Unterbrechungen der Verbindung auf dem Gerät weiter.
  2. Support erhält der Kunde per Support-Chat in der App, per E-Mail oder telefonisch zu üblichen Geschäftszeiten.

§ 8 Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
  2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden, höchstens auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlten Entgelte.
  3. Für entgangenen Gewinn und für Datenverluste, die durch regelmäßige Sicherung beim Kunden vermeidbar gewesen wären, haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nicht.

§ 9 Änderungen der AGB

Änderungen dieser AGB teilt der Anbieter mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten sie als angenommen; auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Bei Widerspruch kann jede Seite zum Inkrafttreten kündigen.

§ 10 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen wirksam.

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